Schlaganfall

In Deutschland werden pro Jahr ca. 250.000 Schlaganfälle registriert. Der Schlaganfall stellt die dritthäufigste Todesursache dar und ist die häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung.
Durchblutungsstörungen betreffen vorwiegend ältere Menschen zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr. In den letzten Jahren werden jedoch auch zunehmend Durchblutungsstörungen des Gehirns bei Personen unter 55 Jahren festgestellt.

Wir bieten Ihnen eine umgehende Schlaganfallvorsorge-Untersuchung an.

 

Risikofaktoren für Durchblutungsstörung des Gehirns sind:

  • Alter über 55 Jahre,
  • arterielle Hypertonie (Bluthochdruck),
  • vorangegangene TIA (kurzzeitige Durchblutungsstörung),
  • Rauchen,
  • Diabetes mellitus (erhöhte Blutzuckerwerte)
  • Herzrhythmusstörungen (vor allem Vorhofflimmern)
  • Einengungen der Hals- oder Hirngefäße
  • Fettstoffwechselstörungen

Die Symptome der Durchblutungsstörung treten meist plötzlich auf und können je nach Ausmaß der Mangeldurchblutung kurzzeitig (TIA) oder längerfristig (Hirninfarkt) anhalten. Das Beschwerdebild hängt im Wesentlichen vom betroffenen Gefäß- und Hirnareal ab.
Häufige Symptome sind:

  • Lähmungen (meist einer Körperseite)
  • Sensibilitätsstörung (meist auf einer Körperseite)
  • Sprachstörungen (z.B. stockende Sprache, Wortfindungsstörungen)
  • Sprechstörungen (lallende oder undeutliche Sprache)
  • Sehstörungen
  • Akut auftretender Schwindel

Falls bei Ihnen die oben aufgeführten Symptome plötzlich auftreten, verständigen Sie umgehend den Rettungsdienst (Telefonnummer 112), damit eine sofortige Untersuchung und Behandlung stattfinden kann.

In Frankfurt bieten folgende neurologische Kliniken eine spezielle Schlaganfallbehandlung (auf einer Stroke Unit) an:

Sind oben genannte Symptome bei Ihnen in letzter Zeit aufgetreten, sollte zeitnah nach Risikofaktoren für einen Schlaganfall bzw. Durchblutungsstörungen des Gehirns gesucht werden.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen eine Schlaganfallvorsorge an und betreuen Sie nach stattgehabten Schlaganfall.

Nach einem Schlaganfall kann es durch bleibende neurologische Ausfallerscheinungen – wie z.B. Lähmungen, Gangstörungen, Sehstörungen – zu Einschränkungen im Alltag kommen. Auch psychische Störungen (vor allem depressive Verstimmung) und vermehrte Erschöpfbarkeit („Fatigue“) sind häufige Beschwerden nach einem Schlaganfall.

Zudem ist das Risiko einen weiteren Schlaganfall zu bekommen, wenn bereits ein Schlaganfall aufgetreten ist und weitere Risikofaktoren vorliegen, deutlich erhöht.

Daher gilt es in der Zeit nach einem Schlaganfall folgende Punkte zu beachten:

  • Verhinderung weiterer Schlaganfälle durch Erfassung des individuellen Risikoprofils und Beginn einer spezifischen Therapie (Sekundärprophylaxe)
  • Rehabilitation von neurologischen Ausfällen (Krankengymnastik / Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Neuropsychologie),
  • Erkennen und behandeln psychischer Beschwerden
  • Wenn erforderlich Unterstützung und Hilfe im Alltag organisieren (verschiedenen Hilfsmittel, Pflegedienst)
  • Wiedereingliederung in die Arbeit
  • Soweit möglich Teilnahme an Freizeit- und Sportaktivitäten

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