Psychosomatische Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden entstehen durch die Wechselwirkung und das Zusammenspiel von Geist und Körper. Damit ist gemeint, das körperliche (organische) Beschwerden eine Auswirkung auf unser seelisches Befinden haben können und andererseits seelische Beschwerden (Probleme, Konflikte, Stress) körperliche Symptome verursachen können.

Häufige seelische Erkrankungen die mit körperlichen Beschwerden einhergehen sind die Depression / depressive Episoden, Angsterkrankungen, Erschöpfungssyndrome („Burnout“), akute und chronische Belastungsstörungen und Zwangsstörungen.

Körperliche Symptome sind beispielsweise

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen
  • „Herzbeschwerden“
  • Magen-Darm-Probleme
  • Ohrgeräusche
  • Sensibilitätsstörungen (kribbeln, brennen, ziehen etc.)
  • Schlafstörungen
  • Körperliche Erschöpfung / Müdigkeit

 

Zur Abgrenzung einer organischen Störung sind eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung erforderlich.
Manchmal kann es auch erforderlich sein eine ergänzende apparative Diagnostik durchzuführen.

Konnte eine organische Ursache ausgeschlossen werden, stehen verschiedenen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung:

  • Medikamente (z.B. Antidepressiva)
  • Psychotherapie
  • Entspannungsverfahren (z.B. autogenes Training, progressive Muskelentspannung)
  • Bewegungstherapie / Sport

Auch ein „Coaching“ kann bei beruflichen Belastungen hilfreich sein.

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